Virtuelle Laborsoftware für Sekundarschulen: Ein Kaufratgeber

Lehrer bewertet virtuelle Laborsoftware-Optionen am Laptop
Die Wahl der richtigen virtuellen Laborsoftware ist eine der wichtigsten EdTech-Entscheidungen, die eine Schule treffen kann.

Virtuelle Laborsoftware ist kein optionales Extra mehr. Sie wird zur unverzichtbaren Infrastruktur für naturwissenschaftliche Fachbereiche. Aber wie wählen Sie bei Dutzenden von Optionen auf dem Markt die richtige aus?

Dieser Leitfaden richtet sich an Fachbereichsleiter, IT-Verantwortliche und Beschaffungsteams. Er behandelt, worauf Sie achten sollten, welche Fragen Sie Anbietern stellen sollten und welche Warnsignale Sie zum Gehen veranlassen sollten.

Warum diese Entscheidung wichtig ist

Der Zugang zum Labor beeinflusst direkt die Lernergebnisse der Schüler. Forschungen zeigen konsequent, dass praktische Arbeit das konzeptuelle Verständnis in den Naturwissenschaften verbessert (Hofstein & Lunetta, 2004). Schüler, die regelmäßig praktische Experimente durchführen, entwickeln stärkere Problemlösungsfähigkeiten und behalten Informationen länger.

Aber physische Labore haben echte Einschränkungen. Geräte gehen kaputt. Chemikalien sind aufgebraucht. Zeitfenster sind belegt. Viele Schulen haben einfach nicht genug Laborzeit, um Schülern ausreichend Übung zu bieten.

Virtuelle Labore können diese Lücke füllen. Aber nur, wenn Sie eines wählen, das tatsächlich funktioniert. Eine schlechte Wahl bedeutet verschwendetes Budget, frustrierte Lehrer und Schüler, die durch Animationen klicken, ohne etwas Bedeutsames zu lernen.

Wichtige Funktionen, auf die Sie achten sollten

1. Physikalische Genauigkeit (nicht nur Animationen)

Dies ist die wichtigste Funktion, und diejenige, bei der die meisten Anbieter versagen.

Viele "virtuelle Labore" sind nur voraufgezeichnete Videos mit anklickbaren Hotspots. Schüler sehen eine Titration jedes Mal auf die gleiche Weise ablaufen. Sie können keine Fehler machen. Sie können nicht experimentieren. Sie lernen nicht, Wissenschaft zu betreiben. Sie lernen, einem Skript zu folgen.

Suchen Sie nach Software, die echte Physiksimulation verwendet. Wenn ein Schüler zu viel Säure hinzufügt, sollte der pH-Wert überschießen. Wenn er eine Substanz erhitzt, sollte die Temperaturkurve der realen Thermodynamik folgen.

2. KI-Tutoring und Bewertung

Praktische Arbeit ist in großem Maßstab schwer zu bewerten. Dreißig Schülern bei der Durchführung von Titrationen zuzusehen und individuelles Feedback zu geben, dauert Stunden. Die meisten Lehrer haben diese Zeit einfach nicht.

KI kann hier helfen, aber die Umsetzung ist entscheidend. Einige Systeme prüfen nur, ob Schüler die richtige Antwort erhalten haben. Bessere Systeme verfolgen den gesamten Prozess: Haben sie die Bürette gespült? Haben sie den Kolben richtig geschwenkt? Haben sie sich dem Endpunkt langsam genähert?

3. Lehrplananpassung

Dies scheint offensichtlich, aber viele Anbieter verkaufen Produkte, die für andere Bildungssysteme entwickelt wurden. Eine Plattform, die für amerikanische AP-Chemie entwickelt wurde, passt nicht sauber zu deutschen Lehrplanspezifikationen.

4. Barrierefreiheit

Naturwissenschaftliche Bildung sollte für alle Schüler zugänglich sein. Dies schließt Schüler mit Sehbehinderungen, motorischen Schwierigkeiten oder kognitiven Unterschieden ein.

5. Datenschutz und Sicherheit

Datensicherheit sollte ganz oben auf Ihrer Checkliste stehen. EdTech-Unternehmen sind attraktive Ziele, gerade weil sie sensible Informationen über Kinder speichern.

6. Anpassungsmöglichkeiten für Lehrer

Keine Plattform wird perfekt zum Ansatz jedes Lehrers passen. Die Frage ist: Können Sie sie anpassen?

Fragen an Anbieter

  • "Können wir die vollständige Plattform mit echten Schülern testen?"
  • "Wie sieht das Onboarding aus?"
  • "Was ist Ihre Roadmap für das nächste Jahr?"
  • "Können wir mit anderen Schulen sprechen, die Ihre Plattform nutzen?"

Warnsignale, die Sie vermeiden sollten

  • Keine kostenlose Testversion.
  • Langfristige Bindungsverträge.
  • Vage Antworten zu Daten.
  • Keine Referenzen in Ihrem Land.

Warum wir WhimsyLabs so gebaut haben

Wir haben WhimsyLabs so konzipiert, dass es alle Kriterien in diesem Leitfaden erfüllt. Unsere Physik-Engine führt echte Simulationen aus, keine Animationen. Schüler können Fehler machen, experimentieren und aus Fehlern lernen. Unser KI-Tutor, WhimsyCat, gibt Echtzeit-Feedback zur Technik, nicht nur zu Antworten.

Wir sind transparent in Bezug auf Daten: Schülerinformationen bleiben pro Schule isoliert, werden nie für KI-Training verwendet und sind vollständig DSGVO-konform.

Wenn Sie virtuelle Laborsoftware evaluieren, würden wir Ihnen gerne zeigen, wie WhimsyLabs im Vergleich abschneidet. Kontaktieren Sie uns, um eine Demo mit Ihrem Naturwissenschaftsteam zu vereinbaren.

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